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Aktivitäten der AG "Flughafen natofrei!" und anderer FriedensaktivistInnen

In den letzten Jahren haben wir viele verschiedene Dinge unternommen, um auf das kriegerische Rückgrat Flughafen Leipzig/Halle hinzuweisen, die Öffentlichkeit aufzurütteln und zu informieren und Widerstand zu üben. Hier sind einige Aktivitäten und Arten von Aktionen aufgelistet, die wir initiiert oder an denen wir uns beteiligt haben:

 

Informationsbeschaffung

Grundlage unserer Arbeit sollen Fakten sein, daher sind viele Recherchen und Beobachtungen notwendig.

 

 

Clowns-Armee und Radioballett am Flughafen anlässlich des 60-jährigen Bestehens der NATO, 04.04.2009

 

Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der NATO regte sich eifriger Protest, aber nicht nur in Straßbourg-Kehl, wo die offiziellen Feierlichkeiten stattfanden, sondern auch lokal Leipzig/Halle...
Artikel zur Aktion auf Indymedia

 

AusFlughafenSicht

Im Sommer 2008 setzte sich ein Kunstprojekt des Thalia-Theaters Halle unter der Intendantin Annegret Hahn mit dem Flughafen auseinander. Das Projekt „AusFlughafenSicht“, sollte jedoch nicht vollständig am Flughafen ausgestellt werden. Ein kritischer Teil, der sich mit der militärischen Nutzung auseinandersetzt, wurde zensiert (siehe Medien & Kunst). Mit den Künstlern erwuchs rege Zusammenarbeit. So wurden beispielsweise viele der im Rahmen des Projektes entstandenen und dann zensierten Zeitungen "Was du wissen solltest (Die Zukunft)" verteilt.

 

Transpiaktionen

An verschiedenen Stellen haben wir Tranparente angebracht oder gezeigt: am Flughafen, an der Autobahn, in Leipzig (z.B. Universitätsgebäude, Nikolaikirche) und in Halle. Leider hingen diese meist nur von einigen Minuten bis wenige Wochen, auch gehaltene Banner ziehen schnell Sicherheitskräft an. Kritik ist unangenehm und unerwünscht.

         

 

Ostermärsche, Schkeuditzer Erklärung, Umschmiedeaktion

Seit 2007 greift der Ostermarsch das Thema Militär & Flughafen auf. Im Jahr 2007 fand auch der Kongress BUKO30 in Leipzig statt, in diesem Rahmen besuchten uns Aktivisten aus dem irischem Shannon, die von ihren Erfahrungen berichteten. Gleichzeit haben wir die Schkeuditzer Erklärung veröffentlicht, unter Teilnahme u.A. von damaligem Nikolaipfarrer Christian Führer und MEP Tobias Pflüger. Im Jahr 2008 und 2009 wurde ein Leipziger Friedenspreis verliehen und Symbolisch Schwerter zu Sicheln (nach der biblischen Vision aus Micha 4) umgeschmiedet.

      

 

   
Demonstrationen, Mahnwachen, Infostände, Flyerverteilen

Egal ob mit anderen Friedensorganisationen zusammen, mit den Interessengemeinschaft Nachtflugverbot oder im Rahmen von Weltfriedenstagen – oft gibt es Gelegenheit, Menschen zu informieren und Position zu beziehen. Zum Flughafenfest 2007, bei dem mit dreister Selbstverständlichkeit Militärflugzeuge ausgestellt wurden, haben Aktiviten der AG einen Tornado-Kampfjet symbolisch mit Ketchup gespritzt. Das um daran das zu erinnern, dass derartige Maschinen tödliche Wirkung zeigen.

 

Friedensgebete

Wir haben mehrfach die montäglichen Friedensgebete in der Nikolaikirche Leipzig inhaltlich ausgestaltet. Dabei ist eine Adaption des Borchert-Gedichtes „Dann gibt es nur eins!“ entstanden: "Nicht in unserem Namen!"

 

 

Workshops und Vorträge

Zu verschiedenen Gelegenheiten gibt es Informationsveranstaltungen und Zuarbeit seitens Aktivisten der AG, wie anlässlich von Protesten im Bombodrom 2008, den Attac-Maitagen oder für Berufspolitiker.
Auch haben wir eigene Vortragsabende organisiert, wie im April 2009 mit Khazan Gul, einem afghanischen Lehrer, der sich für die Entwicklung des afghanischen Bildungswesens und die Förderung der landwirtschaftlichen Selbstversorgung einsetzt.

 

Konferenzteilnahme, Vernetzung

Vernetzung mit anderen Friedensbewegten auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene ist wichtig und bereichernd. Z.B. hat es dazu Gelegenheit auf dem Friedenspolitischen Ratschlag Kassel oder beim Shannon Peace Forum (Irland).

 

 

Mahnende Teilnahme am 1. Mitteldeutscher Firmenlauf 2008

Ein AktivistInnen-Team meldete sich bei dem Event an, das am Flughafen stattfindet, und übte per T-Shirts und Transparent Kritik an dessen militärischer Nutzung.

 

(zuletzt bearbeitet am 27.08.2009)

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