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Hintergründe zur militärischer Nutzung am Flughafen Leipzig/Halle

 

Leipzig/Halle Airport, ein bis vor wenigen Jahren beschaulicher ziviler Flughafen in Mitteldeutschland, wird nun mit militärischer Nutzung in Verbindung gebracht? Wie das?

Mittlerweile zeigen sich bereits drei Säulen eines Militärdrehkreuzes. Alle drei haben damit zu tun, dass Logistik im Rahmen von Kriegen und anderen militärischen Einsätzen in den letzten Jahren vermehrt in privatwirtschaftliche Hände gegeben worden ist. Willkommen in der Welt der Kriegsprofiteure:

 

 

Die Antonows und das SALIS-Projekt

Im Rahmen des EU- und NATO-Projektes SALIS („Strategic Airlift Interim Solution“) schließen 18 Staaten eine strategisch-logistische Fähigkeitslücke, ohne die Angriffskriege und „Out of Area“-Einsätze nicht möglich wären. Dazu stellt das deutsch-russisch-ukrainisches Joint Venture SALIS GmbH Großraumtransporter zur Verfügung – am Flughafen Leipzig/Halle.
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Das US-Militär

Seit 2006 landen in Leipzig/Halle täglich hunderte US-Soldaten zwischen. Diese rechtlich umstrittenen Truppentransporte in Kampfeinsätze und von diesen zurück werden von mehreren privaten Fluggesellschaften durchgeführt.
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DHL?

Seit Mai 2008 ist das DHL-Logistikdrehkreuz in Leipzig/Halle in Betrieb. Generell transportiert das Unternehmen seit 2002 auch im Auftrag der Bundeswehr. Zudem werden DHL die besten Chancen für die angedachte teilweise Privatisierung der Bundeswehrlogistik eingeräumt.
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Antonov AN-124-100

 

1. Beweisfoto Mai 2006

 

DHL-kritische Kampagne

(zuletzt bearbeitet am 07.09.2009)

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